Schnell­checks

Schnellchecks

„Auf diese Weise wird identifiziert, in welchen Bereichen die Implementierung neuer technischer Lösungen bereits zu Guter digitaler Arbeit geführt hat und wo noch konkreter Handlungsbedarf bei der Gestaltung des Wandels besteht.“

„Auf diese Weise wird identifiziert, in welchen Bereichen die Implementierung neuer technischer Lösungen bereits zu Guter digitaler Arbeit geführt hat und wo noch konkreter Handlungsbedarf bei der Gestaltung des Wandels besteht.“

Zielgruppe

Der Schnellcheck richtet sich an Betriebs- und Personalräte von Dienstleistungsunternehmen, die sich auf unterschiedlichen Stufen der Digitalisierung befinden.

Zielsetzung des Schnellchecks

Der Schnellcheck Digitales Arbeitsumfeld dient der Erfassung des Digitalisierungsfortschritts von Dienstleistungsunternehmen. Besonderer Fokus wird dabei auf die Folgen des digitalen Wandels für die Beschäftigten gelegt. Der Schnellcheck kann als analytisches Instrument eingesetzt werden, um die Auswirkungen der Digitalisierung auf Arbeitsprozesse innerhalb der Organisation zu erfassen. Auf diese Weise wird identifiziert, in welchen Bereichen die Implementierung neuer technischer Lösungen bereits zu Guter digitaler Arbeit geführt hat und wo noch konkreter Handlungsbedarf bei der Gestaltung des Wandels besteht. Der Einsatz des Schnellchecks Digitales Arbeitsumfeld hat folglich die Offenlegung „blinder Flecken“ in der Betriebs- und Personalratsarbeit zum Ziel.

Kurzbeschreibung des Schnellchecks

Bei der Bestimmung des Digitalisierungsfortschritts von Organisationen kann auf eine Reihe von Schnellchecks zurückgegriffen werden. Häufig werden in diesem Zusammenhang die Themenfelder Kundenkontakt, Arbeitsabläufe, Geschäftsmodelle oder Plattformnutzung in unterschiedlichen Abwandlungen und mit verschiedenen Schwerpunkten analysiert.

Das Themenfeld Digitalisierung von Arbeitsprozessen wird zwar in den meisten Fragebögen behandelt, jedoch zumeist rein mit Blick auf die technische Ausstattung von Arbeitsplätzen mit Hard- und Software und Möglichkeiten zur Flexibilisierung von Arbeit (Home-Office, Cloud-Anwendungen zum mobilen Arbeiten etc.). Dieser Schnellcheck Digitales Arbeitsumfeld ist als Ergänzung zu bereits existierender Digitalisierungschecks zu verstehen und richtet sich vorrangig an Vertreter der Interessenvertretungen. Ziel ist eine systematische Betrachtung der Veränderungen von Arbeitsbedingungen im Zuge des digitalen Wandels sowie den damit einhergehenden Belastungs- bzw. Entlastungspotenzialen.

Leitfragen

  • In welchen Bereichen hat die Digitalisierung bisher zu einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen geführt?
  • An welchen Stellen sind negative Auswirkungen aufgetreten?
  • Welche Handlungsbedarfe lassen sich aus Sicht der Interessenvertretung daraus ableiten?

Es soll ein Strategieprozess angestoßen werden, in dessen Verlauf das Bewusstsein der Interessenvertretung für die Chancen und Risiken der Digitalisierung geschärft wird und mögliche Handlungsansätze identifiziert werden.

Das Projekt „Gute digitale Arbeit in Finanzdienstleistungen und Versicherungen gestalten“ wird im Rahmen des Programms „Fachkräfte sichern, weiterbilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.